TNG

Wednesday, 4. July 2007

[st-tng] Stranded (working title) - part01

#1

Nyn wachte langsam auf, als das Licht in ihrem Quartier nach und nach immer heller wurde.
Sie hatte lange gebraucht, bis sie sich daran gewöhnt hatte, dass der Weltraum draußen vor dem Fenster immer dunkel war. Sie mochte das Leben auf dem Raumschiff, nur der fehlende natürliche Rhythmus, den jeder ihr vertraute Planet auf die eine oder andere Weise hatte, den vermisste sie manchmal sehr.
Seit sie die Akademie verlassen und ihren Dienst auf der Sophistication angetreten hatte nutzte Nyn sämtliche technische Spielereien, die ihr komfortables Einzel-Quartier zu bieten hatte aus. Das schönste war die von ihr programmierte Morgen-Sequenz. Jeden Tag ging das Licht auf eine andere Art und Weise langsam an, dann wurden Geräusche oder Musik eingeblendet. Das erleichterte ihr das Aufstehen ungemein.
Heute wurde sie mit einem klassischen klingonischen Stück geweckt.
Nyn stand auf und ging zum Sanitärbereich ihres kleinen Reiches.
„Computer: 100 Prozent Beleuchtung. Musik-Lautstärke: 20 Einheiten.“
Während sie das klingonische Stück leise mitsummte, stellte sie sich in die Sonardusche, machte sie sich fertig und zog schließlich ihre Uniform an.
Sie war nun schon seit mehr als fünf Monaten auf der Sophistication, aber sie fand es immer noch jeden Tag aufregend, dass ihre Uniform nun endlich einen Zweck erfüllte. Jedes Mal, wenn sie zu Schichtbeginn im Maschinendeck antrat und den vor ihr diensttuenden Crewman ablöste musste sie heimlich lächeln.
Seit ihrer Kindheit hatte sie davon geträumt auf einem Raumschiff zu arbeiten. Sie hatte hart dafür gearbeitet, die Akademie erfolgreich abgeschlossen und war von den Offizieren der Sophistication ausdrücklich angefordert worden. Die Sophistication war ein kleines Forschungsschiff, von den etwa 150 Besatzungsmitgliedern waren über 100 Forscher. So aufregend es auch klang, auf einem Forschungsschiff zu dienen, das in unbekannte Gebiete vorstieß, lag Nyn die technische Arbeit auf dem Maschinendeck doch mehr als die theoretische Forschung. Seit einigen Wochen überlegte sie, ob und wie sie die Versetzung auf ein anderes Schiff erreichen konnte.
Sie mochte die Sophistication und ihre Kollegen auch, doch sie spürte, wie ihr das Schiff zu klein wurde.
Aber das konnte ihren Enthusiasmus nicht trüben, auch die vor ihr liegende Doppelschicht nicht. Durch die relativ kleine technische Besatzung traten öfter Engpässe auf, wenn ein Crewmitglied krank wurde oder ein unvorhergesehenes Problem auftauchte. Und da der Warpantrieb der Sophistication nicht der Jüngste war, gab es öfter mal Schwierigkeiten.
Captain Sondras hatte bei Starfleet schon darauf hingewiesen, dass dem Schiff ein wenig mehr Personal nicht schaden könnte, doch wurden sie immer wieder vertröstet.
Im Schiffsbistro machte das Gerücht die Runde, dass Starfleet nicht daran dachte, die Sophistication mit mehr Personal auszustatten, sondern vielmehr geplant hatte das Schiff ganz aus dem Dienst zu nehmen.

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